Wassereinlagerungen
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Warum Frauen ab 40 plötzlich Wassereinlagerungen bekommen
Viele Frauen bemerken während der Perimenopause plötzlich, dass sich ihr Körper anders anfühlt. Die Ringe sitzen enger, die Beine fühlen sich schwer an oder der Bauch wirkt aufgeschwemmt, obwohl sich auf der Waage vielleicht gar nicht so viel verändert hat.
Oft entsteht dabei das Gefühl:
„Ich erkenne meinen Körper nicht mehr.“
Wassereinlagerungen gehören tatsächlich zu den häufigen Veränderungen während der hormonellen Umstellung und haben oft mehrere Ursachen gleichzeitig.
Hormone beeinflussen den Flüssigkeitshaushalt
Während der Perimenopause beginnen Östrogen und Progesteron stärker zu schwanken. Genau diese Hormone beeinflussen auch den Wasserhaushalt des Körpers.
Dadurch lagert der Körper häufiger Flüssigkeit ein, besonders:
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an Bauch
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Beinen
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Händen
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Gesicht
Viele Frauen fühlen sich dadurch schwerer, aufgedunsen oder „weich“, obwohl es nicht nur um Fettzunahme geht.
Stress und Cortisol fördern Einlagerungen zusätzlich
Auch chronischer Stress beeinflusst Wassereinlagerungen stärker, als viele denken.
Das Stresshormon Cortisol verändert unter anderem den Flüssigkeitshaushalt und kann Entzündungsprozesse fördern. Gleichzeitig belastet Dauerstress den gesamten Stoffwechsel und die Regeneration.
Viele Frauen befinden sich in dieser Lebensphase dauerhaft unter Druck und genau das zeigt sich häufig auch körperlich.
Schlechter Schlaf belastet den Körper zusätzlich
Wird der Schlaf schlechter, fehlt dem Körper wichtige Regeneration. Dadurch entstehen häufiger Entzündungsprozesse, Erschöpfung und Wassereinlagerungen.
Viele Frauen merken besonders nach schlechten Nächten, dass sie sich aufgeschwemmt oder schwer fühlen.
Bewegungsmangel verschlechtert den Lymphfluss
Mit zunehmendem Alter bewegen sich viele Menschen weniger als früher. Gleichzeitig wird häufig mehr sitzend gearbeitet.
Fehlt regelmässige Bewegung, arbeitet auch der Lymphfluss träger. Flüssigkeit wird schlechter abtransportiert und Wassereinlagerungen entstehen leichter.
Gerade Spaziergänge, Bewegung und Krafttraining unterstützen den Körper dabei enorm.
Auch Ernährung beeinflusst Wassereinlagerungen
Stark verarbeitete Lebensmittel, viel Zucker, Alkohol und sehr salzreiche Fertigprodukte können Wassereinlagerungen zusätzlich fördern.
Gleichzeitig essen viele Frauen zu wenig ballaststoffreiche Gemüse und trinken zu wenig Wasser. Dadurch arbeitet die Verdauung häufig träger und der Körper hält Flüssigkeit eher zurück.
Regelmässige Mahlzeiten, genügend Eiweiss, ballaststoffreiche Gemüse und natürliche Lebensmittel unterstützen den Stoffwechsel deutlich besser.
Kaffee und zu viel Koffein können den Körper zusätzlich stressen
Viele Frauen trinken bei Müdigkeit mehr Kaffee. Kurzfristig fühlt man sich wacher, langfristig kann zu viel Koffein jedoch das Nervensystem zusätzlich stressen.
Dadurch steigen häufig Cortisol und innere Unruhe an, was den Körper zusätzlich belasten kann. Besonders auf nüchternen Magen reagieren viele Frauen empfindlicher darauf als früher.
Die Sicht der TCM auf Wassereinlagerungen
Auch die Traditionelle Chinesische Medizin betrachtet Wassereinlagerungen nicht nur als äusserliches Problem.
Aus Sicht der TCM entstehen dadurch häufig sogenannte „Feuchtigkeit“ und „Schleim“ im Körper. Wird die Verdauungskraft durch Stress, Schlafmangel, falsche Ernährung oder hormonelle Veränderungen geschwächt, kann der Körper Flüssigkeit schlechter umwandeln und ausleiten.
Typische Folgen können sein:
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Schweregefühl
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Müdigkeit
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Verdauungsprobleme
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Gewichtszunahme
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geschwollene Beine
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aufgedunsenes Gefühl
Besonders während der Perimenopause reagiert der Körper darauf empfindlicher.
Warum der Körper jetzt Unterstützung statt Druck braucht
Viele Frauen reagieren auf Wassereinlagerungen mit noch strengeren Diäten oder übermässigem Sport. Doch genau das kann den Körper zusätzlich stressen.
Gerade in dieser Lebensphase braucht der Körper mehr Balance, Bewegung, Schlaf und gute Versorgung statt ständigen Kampf gegen sich selbst.
Was den Körper jetzt wirklich unterstützt
Besonders hilfreich sind:
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regelmässige Bewegung
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Spaziergänge
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Krafttraining
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ausreichend trinken
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ballaststoffreiche Gemüse
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genügend Eiweiss
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weniger stark verarbeitete Lebensmittel
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ausreichend Schlaf
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Stressreduktion
- Nahrungsergänzungen
Denn Wassereinlagerungen sind oft kein Zeichen von „zu wenig Disziplin“, sondern ein Hinweis darauf, dass der Körper während der hormonellen Umstellung empfindlicher reagiert und mehr Unterstützung braucht.